Körper und Geist Psychologie

Lernzone siebter Himmel

Von der Komfort- in die Lernzone
Endlich aus der Komfortzone.

„Der Himmel ist schon jetzt. Und noch nicht.“  Ja, genau: eschatologische Spannung des Christentums, in Librettos von Oper zu Schlager nachweisbar. Doch was hat das mit der Realität zu tun? Lösungsfokussiertes Coaching kann eine Brücke dazu sein.

Das Wunder und seine Vorboten

Steve de Shazer und Insoo Kim Berg, US-amerikanische Familientherapeuten des letzen Jahrhunderts, waren beeinflusst von der Palo Alto Gruppe. Doch statt eine Anleitung zum Unglücklich sein zu bieten, formulierten sie die Wunderfrage. Das ist eine sehr lange, hypnotisch wirkende Frage, die lösungsfokussiert auf den Punkt kommt: Wenn alle Deine Probleme gelöst sind, woran erkennst Du das? Was nimmst Du dann wahr? Was hörst, siehst und fühlst und denkst Du?

Darauf eine Antwort zu geben, ist von der Auswirkung höchstens mit Quantenphysik zu vergleichen. Als würden wir selber vom Teilchen zur Welle. Denn ist diese Welt des Wunders erst einmal denkbar und spürbar gestaltet, dann ist sie immer öfter wieder zu erkennen. In der Realität, als Vorboten des Himmels.  An allen möglichen Orten, unter den merkwürdigsten Bedingungen.

Der Quantensprung zur Lösung

Das besonders Beeindruckende ist, dass wir, dort angekommen, merken: Die Lösung hat wenig mit dem zuvor beschriebenem Problem zu tun. Oder, wie Ludwig Wittgenstein, De Shazers Lieblingsphilosoph, so komplex klingend formulierte: „Der Glaube an den Kausalnexus ist der Aberglaube“. Dann doch lieber direkt an Wunder glauben. Und einfach annehmen, dass der Himmel schon da ist. Jetzt. Und so sein und so handeln.

Lernzone als neue Komfortzone

Tatsächlich fühlen sich manche Menschen ausgerechnet in wundervollen, himmlischen, quasi paradiesischen Momenten eher unwohl. Weil sie diese nicht gewohnt sind. Da sie jene noch zu erleben lernen. Und sie sich für gute Gefühle nach oben hin ein blockierendes ’speed limit‘ ankonditioniert haben. Doch was ist wichtiger zu wollen oder gar zu wünschen, als auf dem eigenen Weg glücklich zu sein?

Ihre Fragen und Anmerkungen sind jederzeit willkommen.

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