Produktivität

Zeit erfassen – Die analoge Basis für Selbstständige

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Nicht vom Zeitdruck den Blick versperren lassen: Werde entspannt MeisterIn Deiner Zeit.

Jedem Wesen steht innerhalb eines Tages die gleiche Menge an Zeit zur Verfügung. 7 x 24 Stunden die Woche. 168 Stunden. Doch gerade Selbstständigen scheint diese Zeit immer wieder zu fehlen. Gerade für das Wichtigste
in deinem Business. Das, warum du überhaupt das gewisse Risiko der Selbstständigkeit eingegangen bist. Das, was du am besten kannst. Damit du wirklich effektiv produktiv arbeitest.

Zeit erfassen – Trance und Realität

Vielleicht hast du dein eigenes Business überhaupt gegründet, um HerrIn über deine Zeit zu sein. Und jetzt merkst du, dass sie dir zwischen den Fingern zerrinnt. Obwohl du genügend digitale Apps hast, die angeblich genau erfassen, was du wann tust. Wie lange deine Bildschirmzeit generell und im speziellen war. Doch dennoch: Der Tag scheint ein schwarzes Loch zu sein, in dem die Zeit verschwindet.

Technik der internationalen Beraterfirmen

Der Witz ist: Keine App, keine Stechuhr kann genau erfassen, wie produktiv du im Moment wirklich bist. Das weißt nur du selber. Denn nur du kannst genau wissen, was du eigentlich vorhattest und dann auch tatsächlich umsetztest. In einem hellen Moment zumindest. Während internationale Consulting-Firmen einen pickligen Anfang-Zwanziger, der schon in 10 DAX-Unternehmen arbeitete, mit Stoppuhr neben dich stellen würden, um deine Produktivität zu erfassen, kannst du das selber besser.

Wie dein Zeitplan scheitert – oder nicht

Mindestens einmal im selbstständigen Arbeitsleben, mache diesen Selbstversuch.

Erstens: Du gestaltest dir eine Excell-Tabelle mit 15-minütigen Zeiteinheiten und entwirfst darauf einen Plan für den kommenden Arbeitstag. Wirklich bei 00:00 beginnen, darunter dann 00:15, dann 00:30. Bis wann planst du zu schlafen? Und wie beginnt dein Morgen nach Plan?

Zweitens: Lebe deinen Tag und notiere dir Viertelstunden-weise, was du getan hast. Wirklich getan hast. Stattdessen getan hast. Oder auch, positiv gesehen, schneller fertig wurdest als geplant.

Drittens: Schaue dir die Differenz zwischen Plan und Realität an. Nicht nur in der offiziellen Arbeitszeit, sondern auch in der Freizeit. Und auch und gerade nachts.

Da wartet das eine oder andere Aha-Erlebnis. Versprochen.